Islam Fragen & Antworten

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Wie öffnete Allāh die Brust Seines edlen Gesandten Muhammad (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm)?

   

Wie öffnete Allāh die Brust Seines edlen Gesandten Muhammad (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm)?

 

Frage (Nr. 89869): 

 

Wie öffnete Allāh, der Erhabene, die Brust des Gesandten (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm), wie Er, der Erhabene, sagt: „Haben Wir dir nicht die Brust geweitet?“

 

Ist es wahr, dass es durch Jibrīls Hand während der Lebenszeit des Gesandten geschah?

 

Antwort: 

 

Alles Lob gebührt Allāh.

 

Allāh, erhaben ist Er und gepriesen, ehrte Seine Propheten und Gesandten mit immensen Segnungen, von denen die erste und wichtigste, die höchste im Rang, die des Prophetentums ist, da Er sie somit erwählte, Ihm nah zu sein, und ihnen Seine Gnade gewährte.

 

Allāh sagt (ungefähre Bedeutung):

 

… doch Allāh erwählt von Seinen Gesandten, wen Er will. …“ (3:179)

 

und (auch manche) von ihren (Vor-) Vätern, ihren Nachkommen und ihren Brüdern; Wir haben sie erwählt und zu einem geraden Weg geleitet.“ (6:87).

 

Allāh, erhaben ist Er und gepriesen, erwählte Seinen Propheten und engen Freund Muhammad (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) für weitere Ehrungen und gewährte ihm einen hohen Rang, wie Allāh sagt (ungefähre Bedeutung): Und wenn nicht Allāhs Huld gegen dich (oh Muhammad) und Sein Erbarmen gewesen wären, hätte ein Teil von ihnen wahrlich vorgehabt, dich in die Irre zu führen. Aber sie führen nur sich selbst in die Irre und fügen dir keinerlei Schaden zu. Allāh hat auf dich das Buch (den Qur’ān) und die Weisheit (al-Hikmah – islamische Gesetze, Wissen über die erlaubten und verbotenen Dinge, d. h. die Sunnah des Propheten) herabgesandt und dich gelehrt, was du (vorher) nicht wusstest. Und Allāhs Huld gegen dich (oh Muhammad) ist groß.“ (4:113).

 

Teil dieser Gnade ist die Öffnung der Brust des edlen Gesandten Muhammad (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) und Allāh erwähnt diesen gewaltigen Segen in einer Sūrah des Qur’āns, die bis zum Tag der Auferstehung rezitiert werden wird. Es ist die Sūrah al-Scharh.

 

Allāh sagt (ungefähre Bedeutung): Haben Wir dir nicht deine Brust aufgetan“ (94:1).

 

Das Öffnen der Brust des Propheten (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) weist auf eine Anzahl wichtiger Dinge hin:

 

1.         Allāh öffnete sein Herz für den Islam als Religion und Gesetz, was die gewaltigste Sache ist, für die ein Herz geöffnet werden kann. Dies ist die Interpretation von ibn `Abbās, wie sie von al-Bukhāri in einem mu`allaq Bericht in seinem Sahīh verzeichnet wurde (Kitāb al-Tafsīr, Bāb Sūrat al-Scharh, S. 982)

2.                  Allāh öffnete die Brust Seines Propheten Muhammad (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm), um es (sein Herz) mit Weisheit, Wissen und Glauben zu füllen, wie es von al-Hasan al-Basri interpretiert wurde. Die Gelehrten erwähnten in ihren Kommentaren diesen Vorfall des Öffnens der Brust des Propheten, was zweimal während seines Lebens geschah.

 

Das erste Mal war, als er klein war und bei Banu Sa`d lebte.

 

Es wurde von Anas ibn Mālik (möge Allāh mit ihm zufrieden sein) berichtet, dass Jibrīl zum Gesandten Allāhs (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) kam, als dieser mit anderen Jungen spielte. Er nahm ihn und warf ihn zu Boden. Dann öffnete er seine Brust und nahm das Herz heraus, von dem er einen Blutklumpen entfernte, und sagte: „Dies war Schaytāns Anteil an dir.“ Danach wusch er es in einem goldenen Gefäß, welches mit Zamzam-Wasser gefüllt war. Anschließend fügte er es zusammen und setzte alles wieder an seinen Platz zurück. Die Jungen rannten zu seiner Mutter – d. h. seiner Amme – und riefen: „Muhammad wurde getötet!“ Sie gingen zu ihm und seine Farbe hatte sich geändert. Anas sagte: „Ich sah das Mal dieses Stiches auf seiner Brust.“ (Muslim #162)

 

Das zweite Mal war in der Nacht von Isrā’.

 

Abu Dharr pflegte zu erzählen, dass der Gesandte Allāhs (Allāhs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „Das Dach meines Hauses wurde geöffnet, als ich in Makkah war, und Jibrīl (Friede sei mit ihm) kam herab und öffnete meine Brust, die er dann mit Zamzam-Wasser wusch. Danach brachte er ein goldenes Becken, gefüllt mit Weisheit und Glauben, und entleerte es in meine Brust. Anschließend verschloss er diese…“ (al-Bukhāri #349; Muslim #163).

 

Al-Hāfiz ibn Hajar (möge Allāh ihm barmherzig sein) sagte in Fath al-Bāri (7/204): „Einige von ihnen lehnten es ab, dass seine Brust in der Nacht von Isrā’ geöffnet worden war, und sie sagten, dass dies nur geschah, als er klein war und bei Banu Sa`d lebte. Doch das kann nicht abgelehnt werden, denn es gibt viele Berichte darüber. … Alles, was wurde über das Öffnen seiner Brust überliefert wurde, über das Herausnehmen seines Herzens und andere außergewöhnliche Ereignisse, muss ohne Bedenken oder den Versuch, es anders als auf die offensichtliche Weise zu interpretieren, akzeptiert werden, denn Allāh kann das alles tun und nichts davon ist unmöglich. Al-Qurtubi sagte in al-Mufhim: „Den Leugnungen des Öffnens seiner Brust in der Nacht von Isrā’ sollte keine Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn die Überlieferer sind vertrauenswürdig und gut bekannt.”

 

Ein solcher Vorfall wird auch in einigen Berichten über andere Zeitpunkte erwähnt, nämlich als er zehn Jahre alt war und als seine Mission begann, doch das sind schwache Berichte. Siehe al-Sīrah al-Nabawiyyah al-Sahīhah (1/103).

 

Ibn Kathīr sagte in Tafsīr al-Qur’ān il-`Azīm (4/677): „Allāh sagt `Haben Wir dir (oh Muhammad) nicht deine Brust aufgetan?` bedeutet – haben Wir dir nicht das Herz geöffnet, d. h. erleuchtet etc. Das ist wie in dem Vers, in dem Allāh sagt (ungefähre Bedeutung): „Wen Allāh rechtleiten will, dem tut Er die Brust auf für den Islam. …“ (6:125).

 

Und es wurde gesagt, dass mit dem Vers `Haben Wir dir (oh Muhammad) nicht deine Brust aufgetan?` die Öffnung seiner Brust in der Nacht von Isrā’ gemeint ist, doch darin liegt kein Widerspruch, denn die Öffnung seiner Brust beinhaltet das, was in der Nacht von Isrā’ getan wurde ebenso wie die metaphorische Bedeutung der Öffnung seines Herzens. Und Allāh weiß es am besten.“

 

3.         Es heißt in Rūh al-Ma`āni (30/166): „Es wurde gesagt, dass damit gemeint ist: Haben Wir nicht deine Drangsal und dein Leid beseitigt, indem Wir dir die Realität der Dinge zeigten und die Bedeutungslosigkeit dieser Welt, sodass du dich mit Du`ā’ an Allāh wenden konntest, um die Schwierigkeiten zu ertragen?

 

Es wurde von der Mehrheit gesagt, dass damit gemeint ist: Haben wir ihm nicht Weisheit gewährt und ihn befähigt, das zu empfangen, was ihm offenbart wurde, nachdem es für ihn zu schwierig war?“

 

4.         Ibn `Aschūr sagte in al-Tahrīr wa-l-Tanwīr (1/4850): „Das Öffnen seiner Brust ist eine Metapher für die Segnungen, die ihm gewährt wurden, und für die Fähigkeit, alle Ebenen der Perfektion zu erlangen, und die Information, dass Allāh mit ihm zufrieden war, sowie die frohe Botschaft des Sieges, den die Religion erlangen würde.“

 

Siehe Subul al-Huda wa-l-Raschād (2/59).

 

5.         Scheikh ibn `Uthaymīn (möge Allāh ihm barmherzig sein) sagte in Tafsīr Sūrat al-Scharh (S. 1): „Diese Öffnung ist metaphorisch, nicht physisch. Das Öffnen des Herzens könnte vollzogen werden, damit es fähig ist, beide Arten der Bestimmung Allāhs – nämlich sowohl die scharī`ahrechtliche Bestimmung (die Religion) als auch die Bestimmung Allāhs, welche mit den Schwierigkeiten, die einen Menschen treffen können, zu tun hat – zu empfangen.“

 

Und Allāh weiß es am besten.

 

Islam Q&A 


Die Übernachtung des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) und Abu Bakrs in der Höhle Thaur

Die Übernachtung des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) und Abu Bakrs in der Höhle Thaur 

Frage (Nr. 27224): 

Ich habe versucht, den Hadīth zu finden, in dem es heißt, dass der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) nach Madīnah auswanderte und sich in der Höhle versteckte, wo Engel den Eingang mit ihren Flügeln vor den Blicken der Kuffār verdeckten. 

Die gängige Version lautet, dass eine Spinne ihr Netz vor dem Höhleneingang gesponnen hatte, um den Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) zu verstecken, doch ich habe herausgefunden, dass diese Überlieferung schwach oder sogar erfunden ist, und dass der Bericht über die Engel authentisch sein soll. Können Sie mir bitte mitteilen, wer der Überlieferer war und in welchem Buch über Hadīth oder Sīra ich den Bericht finden kann? 

Antwort: 

Alles Lob gebührt Allah. 

Die Übernachtung des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) und Abu Bakrs in der Höhle Thaur wird im Buche Allahs und in der Sunna des Gesandten Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) erwähnt. Im Folgenden einige Details: 

1.      Im Buche Allahs:

Die Geschichte dieser Übernachtung wird im Qur`ān genannt. Allah sagt (ungefähre Bedeutung): „Wenn ihr ihm (Muhammad) nicht helft, so hat Allah ihm (schon damals) geholfen, als diejenigen, die ungläubig waren, ihn als einen von Zweien vertrieben; als sie beide (Muhammad und Abu Bakr) in der Höhle waren und als er zu seinem Gefährten (Abu Bakr) sagte: „Sei nicht traurig (oder ängstlich)! Gewiss, Allah ist mit uns!“ Da sandte Allah Seine innere Ruhe (Sakīnah) auf ihn herab und stärkte ihn mit Heerscharen (Engeln), die ihr nicht saht, und erniedrigte das Wort derjenigen, die ungläubig waren, während Allahs Wort (doch) das hohe ist. Allah ist allmächtig und allweise.“ (9:40). 

Diese Verse besagen eindeutig, dass die Muschrikūn sich verschworen hatten, ihn zu töten, und dass sie (d. h. der Prophet [Allahs Frieden und Segen seien auf ihm] und Abu Bakr) über Nacht in der Höhle blieben. 

2.      Die Sunnah:

Hinsichtlich der Überlieferungen in der sahīh Sunnah, die von der Übernachtung berichten:

a)      Es wurde überliefert, dass `Ā’ischah, die Ehefrau des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagte: „… dann zogen der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) und Abu Bakr in Richtung der Höhle des Berges Thaur los und sie versteckten sich darin für drei Nächte, in denen `Abd-Allah ibn Abi Bakr – der ein gewandter, junger Bursche war – bei ihnen blieb und sie kurz vor Sonnenaufgang verließ (am Ende der Nacht), damit er bei den Quraisch in Makkah war, wenn der Morgen anbrach, so als ob er die Nacht dort verbracht hätte. Er versuchte mitzubekommen, was sie planten, und brachte dann die Neuigkeiten (zum Propheten [Allahs Frieden und Segen seien auf ihm] und Abu Bakr), wenn die Dunkelheit anbrach …“ Dies wurde von Bukhāri (#3905) in einer längeren Überlieferung berichtet, der er den Titel „Die Migration (Hijrah) des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) und seiner Gefährten nach Madīnah“ gab. 

b)      Es wurde von Abu Bakr (möge Allah mit ihm zufrieden sein) überliefert: „Ich sagte zum Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm), als ich mit ihm in der Höhle war: `Wenn einer von ihnen zu seinen Füßen hinunter schaut, wird er uns sehen.` Er antwortete: `Was denkst du, Abu Bakr, über Zwei, bei denen der Dritte Allah ist?`“ (Bukhāri #3653). 

Die Geschichte über das Spinnennetz wurde bei Imām Ahmad (#3241) von ibn `Abbās (möge Allah mit ihm zufrieden sein) mit Bezug auf den folgenden Vers (ungefähre Bedeutung) verzeichnet: „Und als diejenigen, die ungläubig sind, gegen dich (oh Muhammad) Ränke schmiedeten, um dich festzusetzen oder zu töten oder zu vertreiben. …“ (8:30). Er sagte: „Die Quraisch versammelten sich eines Nachts in Makkah. Einige von ihnen sagten: `Wenn der Morgen kommt, legt ihn in Ketten` – womit der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) gemeint war. Einige sagten: `Nein, tötet ihn.` und wieder andere sagten: `Nein, vertreibt ihn.` Allah informierte Seinen Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) darüber. Daher schlief `Ali in dieser Nacht im Bett des Gesandten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) und der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) ging hinaus und versteckte sich in der Höhle. Die Muschrikūn verbrachten die Nacht damit, auf  `Ali zu warten, denn sie dachten, er sei der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm). Als der Morgen anbrach, stürzten sie sich auf ihn und erkannten `Ali, so durchkreuzte Allah ihren Plan. Sie sagten: `Wo ist dein Freund?` Er erwiderte: `Ich weiß es nicht.` Da hefteten sie sich auf seine Spur und als sie den Berg erreichten, waren sie verwirrt. Sie stiegen den Berg hinauf, gingen an der Höhle vorbei und sahen das Netz einer Spinne vor dem Eingang. Sie sagten: `Wenn jemand hineingegangen wäre, dann hätte die Spinne nicht ihr Netz vor dem Eingang spinnen können.` Er blieb dort für drei Nächte.“ 

Die Gelehrten sind hinsichtlich dieses Hadīth unterschiedlicher Ansicht. Sein Isnād wurde von al-Hāfiz ibn Hajar in Fath al-Bāri sowie von ibn Kathīr in al-Bidāyah wa-l-Nihāyah (#3/222) als hasan klassifiziert. Von al-Albāni wurde er in al-Silsilah al-Da`īfah als da`īf eingestuft. Ahmad Schākir sagte in Tahqīq al-Musnad (#3251): „Es gibt einen Disput wegen seines Isnād.“ Die Kommentatoren zu al-Musnad sagten: „Sein Isnād ist da`īf.“ Und Allah weiß es am besten. 

Die Geschichte über die zwei Tauben wurde bei ibn Kathīr in al-Bidāyah wa-l-Nihāyah (#3/223) genannt. Er sagte, dass sie von ibn `Asākir überliefert wurde, dann sagte er: „Dieser Hadīth ist mit diesem Isnād gharīb jiddan.“ Er wurde ebenso von den Kommentatoren des al-Musnad als da`īf klassifiziert, am selben Platz wie oben genannt. 

Al-Albāni sagte in al-Silsilah al-Da`īfah (#3/339): „Man sollte zur Kenntnis nehmen, dass es keinen sahīh Hadīth bezüglich der Spinne und der Tauben bei der Höhle gibt, trotz der Tatsache, dass er in einigen Büchern und Vorträgen, die anlässlich des Jahrestages zur Auswanderung des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) nach Madīnah gehalten werden, häufig genannt wird. Dies sollte nicht vergessen werden.“ 

Hinsichtlich der Engel, die den Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) und Abu Bakr verbargen, dies wurde von al-Tabarāni in al-Kabīr (#24/106-108) durch den Hadīth von Asma’ bint Abi Bakr berichtet. Es ist ein längerer Hadīth, in dem es heißt: „Abu Bakr sagte über einen Mann, den er gegenüber der Höhle sehen konnte: `Oh Gesandter Allahs, er schaut zu uns herüber.` Er antwortete: `Nein, die Engel verbergen uns mit ihren Flügeln.` …“ 

Der Isnād dieses Hadīth beinhaltet Ya`qūb ibn Humayd ibn Kāsib al-Madani, über den die Gelehrten sich nicht einig sind. Siehe Tahdhīb al-Kamāl von al-Mazzi (#32/318-323). 

Er wurde von ibn Ma`īn, Abu Hātim, al-Nasā`i und Abu Zar`ah al-Rāzi als da`īf angesehen. 

Abu Dawud al-Sijjstāni sagte: „Wir haben in seinem Musnad Ahādīth gesehen, die wir als munkar einstufen. Wir fragten ihn nach ihren Quellen und er weigerte sich, sie uns zu nennen. Später dann erzählte er sie. Wir fanden Ahādīth in einige Büchern, die kürzlich geändert worden waren, und diese Ahādīth waren mursal, doch er fügte ihnen Isnād hinzu und er fügte den Texten etwas hinzu.“ 

Ibn `Adiyy sagte: „Es ist nichts Falsches an ihm und seinen Überlieferungen. Er berichtete viele Ahādīth und viele gharīb Berichte.“ 

Al-Dhahabi sagte: „Er war einer der Gelehrten des Hadīth, doch verzeichnete er munkar und gharīb Berichte.“ 

Ibn Hibbān klassifizierte ihn als thiqah (vertrauenswürdig). Al-Hāfiz ibn Hajar sagte: „Er ist sadūq (wahrheitsliebend), doch manchmal ist er verwirrt.“ 

Al-Albāni (möge Allah ihm barmherzig sein) stufte seinen Hadīth als hasan ein, doch er stufte nicht diesen Hadīth als hasan ein. 

Er sagte in a-Silsilah al-Da`īfah (#3/263): „Was über diesen Ya`qūb ermittelt werden konnte, ist, dass sein Hadīth hasan ist … Falls es keine andere Schwachstelle im Isnād gibt, dann ist er hasan …“ Dann sagte er: „Scheikh al-Tabarāni Ahmad ibn `Amr al-Khallāl al-Makki konnte nichts über seinen Werdegang herausfinden. Er überlieferte etwa 16 Hadīth von ihm in al-Mu`jam al-Ausat, was darauf hinweist, dass er einer der ihm gut bekannten Scheikhs war. Wenn der Hadīth bekannt ist oder es unterstützende Berichte gibt, dann ist er hasan.“ 

Und Allah weiß es am besten. 

Islam Q&A