Islam Fragen & Antworten

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Wer sind die Juden und Christen, die das Paradies betreten dürfen?

Wer sind die Juden und Christen, die das Paradies betreten dürfen? 

Frage (Nr. 2912): 

Ich kann nicht den exakten Qur’ān-Vers nennen oder sagen, zu welcher Sūrah der Vers gehört, aber ich denke, es ist ein allgemein bekannter Vers, der folgendermaßen verstanden werden kann: „Die gläubigen Juden, Muslime und Christen werden keine Furcht haben (an jenem Tag).“ Ich bin mir nicht sicher, ob der Ausdruck so wiedergegeben werden kann. Ist das eine falsche Übersetzung? Wir wissen doch, dass Juden und Christen grundsätzlich nicht auf Erlösung im Jenseits hoffen dürfen. Wie also ist der Vers zu verstehen? 

Antwort: 

Alles Lob gebührt Allah. 

Auf was du dich in deiner Frage beziehst, wird in zwei ähnlichen Āyāt im Qur’ān erwähnt. Die erste davon ist die folgende Āyah (ungefähre Bedeutung): Gewiss, diejenigen, die glauben, und diejenigen, die dem Judentum angehören, und die Christen und die Sabier – wer immer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt und rechtschaffen handelt, – die haben ihren Lohn bei ihrem Herrn, und keine Furcht soll sie überkommen, noch werden sie traurig sein.“ (2:62).

Die zweite Āyah (ungefähre Bedeutung): Gewiss, diejenigen, die glauben, und diejenigen, die dem Judentum angehören, und die Sabier und die Christen, – wer (immer) an Allah und den Jüngsten Tag glaubt und rechtschaffen handelt, – über die soll keine Furcht kommen, noch sollen sie traurig sein.“ (5:69).

Um diese Āyāt richtig zu verstehen, müssen wir uns an die Gelehrten des Tafsīr (der Interpretation des Qur’āns) wenden. Der großartige Imām Ismā`īl ibn Kathīr (möge Allah ihm barmherzig sein) sagte in seinem Tafsīr zu der Āyah aus Sūrat al-Baqarah: „Allah, erhaben ist Er, weist darauf hin, dass jeder Angehörige der vorherigen Völker, der gut und gehorsam war, eine Belohnung erhalten wird, und dies wird der Fall sein für jeden, der dem unbelesenen Propheten (d. h. dem Propheten Muhammad, Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) folgt, bis die Stunde eintrifft – er wird unendliche Freude erhalten und er wird vor dem Kommenden keine Angst haben, noch wird er traurig über das sein, was er hinter sich gelassen hat. Wie Allah sagt (ungefähre Bedeutung): Sicherlich, über Allahs Gefolgsleute (Auliya’, diejenigen, die an die Einheit Allahs glauben und die Allah fürchten und die Allah lieben) soll keine Furcht kommen, noch sollen sie traurig sein“ (10:62). Und Allah informiert uns über das, was die Engel zu den Gläubigen zum Zeitpunkt des Todes sagen (ungefähre Bedeutung): Gewiss, diejenigen, die sagen: „Unser Herr ist Allah“, und sich hierauf recht verhalten (istaqāmu – sie folgen aufrichtig dem Islam), auf sie kommen die Engel herab (zum Zeitpunkt ihres Todes): „Fürchtet euch nicht, seid nicht traurig, und vernehmt die frohe Botschaft vom (Paradies-) Garten, der euch stets versprochen wurde.“ (41:30).

Soweit die Juden gemeint sind, bedeutet ihr Glaube, an die Taurāh (die ursprüngliche Torah) zu glauben und dem Weg Mūsas (Friede sei auf ihm) zu folgen, bis `Īsa kam. Danach war jeder, der weiter der Torah folgte und dem Weg Mūsas, und der nicht davon abließ und `Īsa folgte, verdammt. Soweit die Christen gemeint sind, bedeutet ihr Glaube, an das Injīl (das ursprüngliche Evangelium) zu glauben und den Gesetzen `Īsas zu folgen. Wer auch immer dies tat, war ein Gläubiger, dessen Glaube für Allah akzeptabel war, bis Muhammad (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) kam. Danach war jeder, der weiter dem Injīl folgte und dem Weg `Īsas, und der nicht davon abließ und Muhammad (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) folgte, verdammt. 

Die Āyah (ungefähre Bedeutung): Wer aber als Religion etwas anderes als den Islam begehrt, so wird es von ihm nicht angenommen werden, und im Jenseits wird er zu den Verlierern gehören.“ (3:85) enthält die Aussage, dass Allah keine Vorgehensweise oder Tat von irgendjemandem annimmt, nachdem Er Seinen letzten Gesandten entsandte, außer jene, die in Übereinstimmung mit den Gesetzen Muhammads (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) stehen. Wer dem Propheten seiner eigenen Zeit folgte, war auf dem rechten Weg der Erlösung. Die Juden waren also diejenigen, die zu jener Zeit Mūsa (Friede sei auf ihm) folgten und die sich bei ihrem Urteil auf die Taurāh bezogen. Als Allah `Īsa (Friede sei auf ihm) entsandte, waren die Kinder Israels verpflichtet, ihm zu folgen und ihm zu gehorchen und so wurden sie und andere, die ihm folgten, Christen. Als Allah Muhammad (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) als letzten Propheten und als Gesandten für alle Kinder Ādams entsandte, war die gesamte Menschheit verpflichtet, ihm zu glauben und ihm zu gehorchen und sich dem zu enthalten, was er verbot. Diejenigen, die dies taten, waren wahre Gläubige. Die Angehörigen der Ummah (Nation) Muhammads (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) werden Gläubige aufgrund ihres tiefen Īmāns (Glaubens) und aufgrund ihrer aufrichtigen Überzeugung genannt und weil sie an alle vergangenen Propheten glauben und an die vorausgesagten Ereignisse, die noch kommen werden.“ 

Die Āyah der Sūrat al-Baqarah kommentierend, sagte ibn Kathīr (möge Allah ihm barmherzig sein): „Gemeint ist, dass jede Gruppe an Allah und den Letzten Tag, welcher der Tag der Abrechnung ist, glaubte und rechtschaffene Taten verrichtete. Doch nachdem Muhammad (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) zu den Menschen und den Jinn entsandt wurde, kann wahrer Glauben nur in Übereinstimmung mit dem Weg Muhammads (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) vorhanden sein. Wer auch immer seinem Weg folgt, wird die Zukunft nicht fürchten, und nicht traurig über das sein, was er hinter sich ließ.“  

Islam Q&A
Scheikh Muhammad Salih al-Munajjid


Der holländische Anti-Islam Film – Kommentar, Kritik und Ratschlag

Der holländische Anti-Islam Film – Kommentar, Kritik und Ratschlag

Frage (Nr. 111922): 

Ein holländischer Film, in dem der Islam und die Muslime verleumdet und Letztere als Terroristen dargestellt werden, wurde vor einiger Zeit veröffentlicht. Wie lautet Ihr Ratschlag dazu an die Muslime? 

Antwort: 

Alles Lob gebührt Allah. 

Erstens: 

Der Konflikt zwischen Wahrheit und Lüge ist ein uralter. Die Truppen der Lüge fahren kontinuierlich damit fort, sich der Wahrheit zu allen Zeiten und an allen Orten entgegen zu stellen. Doch Allah lässt sie durch die Macht der Wahrheit verlieren und Er schleudert die Wahrheit gegen die Lüge und zerstört diese, sodass sie gezwungen ist, zu weichen. 

Seit Iblīs gedemütigt wurde und er sich weigerte, dem Befehl Allahs, sich vor Adam (Friede sei auf ihm) niederzuwerfen, zu gehorchen, begann er, Intrigen gegen die Wahrheit zu spinnen und gegen ihre Anhänger. Iblīs bat seinen Herrn um einen Aufschub, nicht damit er bereuen konnte, sondern damit er planen, die Anzahl seiner Anhänger steigern und sie in das Feuer Allahs bringen konnte, wo er stehen und sie folgendermaßen ansprechen wird: „… „Gewiss, Allah hat euch ein wahres Versprechen gegeben, und ich habe euch (etwas) versprochen, es aber dann gebrochen. Und ich hatte keine Macht über euch, außer dass ich euch gerufen habe und ihr auf mich gehört habt. So tadelt mich nicht, sondern tadelt euch selbst. Ich kann euch nicht zu Hilfe kommen, und ihr könnt mir nicht zu Hilfe kommen. Ich weise es ja von mir, dass ihr mich (Schaytān) zuvor (Allah) beigesellt habt (indem ihr mir im Leben der Erde gehorcht habt).“ Gewiss, für die Ungerechten (Zālimūn – Polytheisten, Übeltäter) gibt es schmerzhafte Strafe.“ (14:22). 

Zweitens: 

Der Islam stand vielen Intrigen gegenüber, doch Allah hat garantiert, Seine Religion zu bewahren, denn Er hat sie zur besten aller Religionen gemacht und zur abschließenden Religion.  

Drittens: 

Hier müssen wir uns mit einem neuen Umstand befassen, doch es wird nicht der letzte sein, denn die Teufel unter den Menschen und den Jinn und ihre letzten hoffnungslosen Versuche, diese Religion, diesen Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) und dieses Heilige Buch anzufechten, existieren weiterhin. 

Dieser Vorfall wurde durch die sündigen Hände eine Mannes gebracht– Geert Wilders, dem Führer der Partei für die Freiheit, welche eine rechtsgerichtete, rassistische holländische Partei ist. Er wollte diese großartige Religion verunglimpfen, um seinen Bekanntheitsgrad zu steigern und um politische Ziele zu erreichen, doch Allah vereitelte seine Pläne und dies wird wieder und wieder geschehen, inschaAllah. Dieser hasserfüllte Mensch erstellte einen kurzen, 17-minütigen Film über den Islam und den Qur’ān, angefüllt mit Lügen und Erfindungen, und er nannte ihn „Fitnah“. Wenn das, was er sagte, einer akademischen Institution oder einer Universität präsentiert worden wäre, dann hätte er es verdient, getadelt und verachtet zu werden, aufgrund seines Mangels an Objektivität und aufgrund seiner Verdrehung von Tatsachen. 

Sein Film beginnt und endet mit einem offensiven Bild des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm), welches von den sündigen, kriminellen Händen eine dänischen Künstlers gezeichnet wurde. Zu Beginn wird eine Bombe mit gezündeter Lunte im Turban des angeblichen Bildes des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) dargestellt. Am Ende des Films ist die Lunte heruntergebrannt und dann explodiert die Bombe. So versucht er, seine verachtenswerte Botschaft zu vermitteln, nämlich dass der Islam kam, um Verwüstung und Zerstörung zu verbreiten, und dass das Schweigen darüber zum Verlust der nicht-muslimischen Zivilisationen und Völker führen würde. 

Viertens: 

Wir können unsere Aussagen über diesen üblen Film in mehrere Kategorien einteilen: 

1.         Verse, die aus dem Zusammenhang gerissen genannt wurden und deren Bedeutung verändert wurde. 

Zum Beispiel: 

a)        Der erste im Film genannte Vers lautet (ungefähre Bedeutung): „Und haltet für sie bereit, was ihr an Kraft und an kampfbereiten Pferden (haben) könnt (Panzer, Flugzeuge, Raketen, Artillerie…), um damit den Feinden Allahs und euren Feinden Angst zu machen, sowie anderen außer ihnen …“ (8:60). 

Das Zitat nennt diesen Punkt, vervollständigt ihn aber nicht. Er möchte das Wort „Angst machen“ hervorheben, um anzuzeigen, dass Islam gleich bedeutend mit Terrorismus ist und so wollen viele der hasserfüllten und unwissenden Menschen den Islam deklarieren. 

Wir schämen uns nicht für das, was im Buche Allahs steht und wir streiten diesen Vers nicht ab, vielmehr dienen wir Allah, indem wir ihn rezitieren, und wir bitten Ihn, uns dabei zu helfen, in Übereinstimmung damit zu handeln. Doch weisen wir das Zitieren dieses Teils davon auf zwei Dingen basierend zurück, um die Diskussion kurz zu halten:  

Zunächst einmal ist das, wofür er den Islam anprangert, etwas, was von allen großen und mächtigen Nationen getan wird. Sie produzieren tödliche Waffen, Atombomben, Flugzeuge, U-Boote usw., um sich selbst zu verteidigen und um ihre Feinde von einer Attacke abzuschrecken. Dies ist es, was in dem Vers gemeint ist. Die Kuffār, die muslimische Länder besetzen, konnten es erst riskieren dies zu tun, als die Muslime nachließen, nach diesem Vers zu handeln. Ein Beispiel dafür ist der Irak, wo die Regierung unter Druck gesetzt wurde, ihre Waffen und Raketen zu zerstören, und als sie es getan und dies bestätigt hatten, wurde das Land überfallen und besetzt und die Menschen misshandelt.  

Dann wird das angemessene Verständnis des Kontextes dieses Verses beweisen, dass der Stempel des Terrorismus, den er und seine Anhängerschaft dem Islam aufdrücken wollen, falsch ist. Der Vers kommt direkt nach einem anderen, der besagt (ungefähre Bedeutung): „Und wenn sie sich dem Frieden zuneigen, dann neige auch du dich ihm zu und verlasse dich auf Allah! Gewiss, Er ist ja der Allhörende und Allwissende.“ (8:61). 

b)        Der zweite im Film zu hörende Vers lautet (ungefähre Bedeutung): „Diejenigen, die Unsere Zeichen (Āyāt – Beweise, Verse, Lektionen, Offenbarungen etc.) verleugnen, werden Wir gewiss einem Feuer aussetzen. Jedes Mal, wenn ihre Haut verbrannt ist, tauschen Wir sie ihnen gegen eine andere Haut aus, damit sie die Strafe kosten. Allah ist allmächtig und allweise.“ (4:56). 

Die Irreführung hier ist, dass der Filmregisseur den Vers anführt, um den Zuschauern weiszumachen, dass der Islam es vorschreibe, diejenigen, die dagegen stehen, zu verbrennen bis ihre Haut gekocht ist, und dies sei etwas, das Allah für sie vorgeschrieben hat.  

Das kann aus zwei Gründen zurückgewiesen werden: 

Erstens – was er hier anführt, ist purer Schwindel, denn in diesem Vers spricht Allah von der Bestrafung der Kuffār am Tag der Auferstehung, nicht in dieser Welt. Ihm folgt die Erwähnung der Belohnung für die Gläubigen, die Seine Einheit (Tauhīd) bezeugen: „Diejenigen aber, die glauben (an die Einheit Allahs – den islamischen Monotheismus) und rechtschaffene Werke tun, werden Wir in Gärten eingehen lassen, durcheilt von Bächen (Paradies), ewig und auf immer darin zu bleiben. Darin haben sie vollkommen gereinigte Gattinnen; und Wir lassen sie in vollkommenen Schatten eingehen.“ (4:57). 

Zweitens – selbst das kürzeste Nachdenken über diesen Vers zeigt die Lügen, Erfindungen und falschen Zitate des Regisseurs. In ihm sagt Allah „tauschen Wir sie ihnen gegen eine andere Haut aus“. Sind die Muslime in dieser Welt in der Lage, die Häute derjenigen, deren Häute verbrannt wurden, auszutauschen? 

2.         Fabrizierte Bilder oder Bilder, die nicht das zeigen, was er zu beweisen versucht, oder die Dinge zeigen, die im Islam gänzlich verurteilt werden 

Zum Beispiel: 

a) Bilder einer Gruppe der Rāfidis – Schi`ah – die in einer Ekel erregenden Szene sich selbst und ihre Kinder mit scharfen Gegenständen verwunden und ihre Köpfe zum Bluten bringen. Dies ist nicht Bestandteil unserer Religion, es wird nur von einigen derjenigen, die sich Muslime nennen, aus Unwissenheit und Irreleitung gemacht. 

Das Bild, welches hoch erhobene Schwerter zeigt, die mit Blut befleckt sind, ist ebenfalls ein Bild der Schi`ah anlässlich eines ihrer speziellen Ereignisse, doch der lügnerische Filmmacher lässt die Leute glauben, dass es Muslime sind und dass sie gerade eine Party beendet haben, bei der sie die Köpfe von Kuffār abgeschlagen haben. 

b) Ein weiteres lächerliches und offensichtlich falsches Bild ist das einer muslimischen Frau mit Niqāb, die ein Plakat hält, auf dem steht: „Gott segne Hitler“. 

Wir sagen: Dies ist eine klar ersichtliche Lüge und eine Erfindung. In unserer Religion ist es verboten, für jemanden, der als Kāfir starb, zu beten. Allah sagt (ungefähre Bedeutung): Dem Propheten und denjenigen, die glauben, steht es nicht zu, für die Götzendiener um Vergebung zu bitten, auch wenn es Verwandte wären, nachdem es ihnen klar geworden ist, dass sie Insassen des Höllenbrandes sein werden.“ (9:113). 

Wie kann es sein, dass Frauen, die Niqāb tragen und sich an die Gesetze des Islams halten, um Segen für Hitler beten? 

3.         Video-Clips, von denen einige Tatsachen enthalten, die nicht angezweifelt werden können, und andere Tatsachen entstellen und den Zuschauer betrügen 

Zum Beispiel: 

a) Ein erfundenes Treffen mit einem kleinen Mädchen. Es ist aus zwei Gründen ganz offensichtlich, dass sie sie oder ihre gefälschte Geschichte nicht sehr gut präsentieren: 

Zum einen trägt sie einen Hijab und sie befragen sie über ihre Religion. Es ist ersichtlich, dass sie schauspielert. 

Zum anderen wurde das Kind, welches die Rolle übernahm, über seine Meinung zu Juden und Christen befragt und es sagte, dass sie Affen und Schweine seien.  

Dies ist aber nicht Teil unserer Religion – im Islam wird nicht gesagt, dass Juden und Christen Affen und Schweine sind, sondern es wird gesagt, dass eine Gruppe von Juden in der Vergangenheit mittels einiger Tricks versucht hatten, die Gesetze ihres Herrn zu umgehen, sodass Allah sie bestrafte, indem Er sie in Affen verwandelte. Allah sagt (ungefähre Bedeutung):  

„Und ihr kennt doch diejenigen von euch, die den Sabbat übertraten. Da sagten Wir zu ihnen: `Werdet verstoßene Affen!` “ (2:65) 

„Als sie dann das missachteten, was ihnen verboten war, sagten Wir zu ihnen: `Werdet verstoßene Affen!`“ (7:166). 

b) Das zusammenhangslose Zeigen von Video-Clips, wie z. B. der eines Khatīb (Predigers), welcher ein Schwert schwenkt und die Kuffār bedroht. 

Dieser Scheikh ist bekannt. Er war ein Iraker und er schwenkte sein Schwert während seiner Khutbah (Rede), um die Menschen zum Kampf gegen die Kuffār zu ermutigen, die ihr Land besetzten, und er wurde von den Rāfidis getötet – mögen sie von Allah das bekommen, was sie verdienen. Was erwartet man von den Muslimen, was sie tun sollten, wenn ihr Land besetzt wird? Sollen sie ihren Besitz und ihre Ehre aufgeben und darauf warten, getötet zu werden oder sollen sie die kriminelle Besatzungsmacht akzeptieren und verzeihen? Nein, der Islam ist eine Religion des Stolzes und der Erhabenheit und die Muslime lassen sich nicht erniedrigen; sie haben keine Alternative, als die Besatzungsmacht zu bekämpfen. Dies wird durch jede Religion und jedes Gesetz dieser Welt bestätigt. Tatsächlich sagte der Anführer der Besatzungsmacht selbst: „Wenn mein Land besetzt werden würde, würde ich den Besetzer bekämpfen.“ Angenommen, dass er tatsächlich kämpfen und nicht davonlaufen würde, so ist das, was er sagt, nichts als die Wahrheit, d. h. der Besatzer muss bekämpft werden. 

Was ist Falsches an den Muslimen, die einen Jihād gegen diejenigen führen, die ihr Land besetzen? 

Fünftens: 

Der Hauptgedanke des Films ist es, den Islam zu verunglimpfen, indem man sich über den Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) lustig macht und ihn beleidigt, indem man über den Qur’ān schimpft und ihn ein `faschistisches Buch` nennt und indem man vor der von den Moscheen ausgehenden Gefahr warnt. All dies versucht der Filmemacher durch die Verwendung von Video-Clips, bewegten Bildern und begleitender Musik in seinen kurzen Film hinein zu projizieren, doch er versagt jämmerlich, denn er verlässt sich auf Lügen, Täuschungen und Betrug, was von dem Zuschauer niemals akzeptiert wird, auch wenn er ein Kāfir ist. 

Doch Allah hat seinen Plan ins Gegenteil verkehrt, denn die Menschen in Holland kaufen nun islamische Bücher und Kopien des Qur’ān, um zu sehen, was darin steht, und sie werden erkennen, wie falsch und erlogen das ist, was dieser fehlgeleitete Filmemacher produziert hat. Dies ist tatsächlich geschehen: Drei Menschen aus diesem Land wurden Muslime, nachdem sie den Film gesehen hatten, und holländische Firmen haben damit gedroht, den Regisseur, der auch Abgeordneter ist, vor Gericht zu bringen, falls muslimische Länder ihre Produkte boykottieren sollten. Daher wird er erniedrigt und gedemütigt und sein übler Plan schadet nur ihm selbst. 

Sechstens: 

Allah hat Seine Religion eindeutig unterstützt. Seit der Start des Films verkündet wurde, haben nicht-muslimische Organisationen, Regierungen und Individuen den Filme drehenden Abgeordneten verurteilt und bestätigt, dass der Islam nichts mit Gewalt und Terrorismus zu tun hat und dass Muslime, ebenso wie andere, selbst Opfer des Terrorismus sind. Zu denjenigen, die die Handlungen des Abgeordneten verurteilten und zurückwiesen, gehört der Ministerpräsident der Niederlande, der harte Worte dagegen fand, der UN Generalsekretär und eine Anzahl an Politikern, Führern und Landesvertretern. Sowohl staatliche als auch private Fernsehkanäle weigerten sich, den Film auszustrahlen und es konnte keine Website gefunden werden, die ihn veröffentlichen wollte. 

In Mufakkirat al-Islam (Samstag, 22 Rabī` al-Awwa 1429 n. H./29. März 2008) heißt es: „In Brüssel verurteilte das Europäische Parlament diesen offensiven Film und der Parlamentspräsident, Hans-Gert Pöttering, tadelte den holländischen Abgeordneten Wilders mit folgenden Worten: `Der Inhalt des Films scheint darauf abzuzielen, die religiösen Gefühle der Muslime in den Niederlanden, Europa und weltweit zu treffen.` 

Er fügte hinzu: `Im Namen des Europäischen Parlaments weise ich es ausdrücklich zurück, die Botschaft des Films, dass der Islam eine gewalttätige Religion sei, zu akzeptieren` – und drückte somit seine volle Zustimmung zu der Aussage der holländischen Regierung, die den Film „Fitnah“ ablehnte, aus. 

Weiterhin gab es von Seiten der Europäischen Union (EU) die Aussage, dass der 15-minütige Film als feindselig und offensiv gegenüber dem Islam sowie als Hass verbreitend eingestuft würde.“ 

Was die Muslime anbelangt, so verurteilten und verdammten sie den Film und warnten davor, die Symbole unserer Religion fortwährend zu verleumden. Einige Länder drohten damit, die Beziehungen zu den Niederlanden abzubrechen und Abgeordnete anderer Länder forderten die Ausweisung der holländischen Botschafter und einen Boykott holländischer Produkte. Trotz der Schwäche und Spaltung, in der die Muslime leben, wurde dies als große Unterstützung des Islams gewertet, denn es gab sowohl unter den Kuffār als auch unter den Muslimen Leute, die unsere Religion verteidigten. Der Ministerpräsident der Niederlande selbst sandte einen Brief an den Scheikh von al-Azhar, in dem er bestätigte, dass seine Regierung die Produktion und Verbreitung des Films ablehnte und dass der Fall vor die holländischen Gerichte gebracht worden war. 

Wie wäre die Situation, wenn die Muslime tatsächlich vereint wären und sie die Stärke besäßen, in die Herzen dieser von Hass erfüllten Menschen und Lügner Respekt und Achtung einzuimpfen? 

Siebtens: 

Es scheint uns, dass dieser lügende Abgeordnete mit seinem Film bestimmte Ziele erreichen wollte, wie die folgenden: 

1.         Persönlichen Gewinn, Ruhm und Stimmen bei den Wahlen 

2.         Die Sympathie der Juden zu gewinnen. Das ist in diesem Film offensichtlich, denn in einer ganzen Anzahl von Video-Clips drückt er seine Sympathie für sie aus. Doch sie sind Besatzer und Kriminelle. Zur selben Zeit spricht er von Morden der Muslime, wobei er zwei Dinge vergisst oder vorgibt zu vergessen: 

a) Dass derjenige, der Millionen von Juden verbrannte, ein Christ war, nämlich Hitler, der in seinem Buch „Mein Kampf“ sagte, dass dies im Auftrag Gottes geschah

b) Dass die Juden eine große Anzahl an Muslimen töteten und vertrieben und sie schämten sich nicht, einen ihrer Kämpfe gegen Gaza einen „Holocaust“ zu nennen. 

3.         Die westlichen Länder wegen ihres hohen Prozentsatzes an Muslimen zu alarmieren und zu behaupten, dass die große Anzahl an Muslimen in Europa eine Gefahr darstelle. 

4.         Europa im Allgemeinen wegen der Ausbreitung von Moscheen zu alarmieren und speziell die Niederlande. Dies wird deutlich aus der Präsentation von Bildern von Moscheen in den Niederlanden, um vor ihrer Präsenz zu warnen. 

5.         Der Versuch, die Verteilung von Qur’ān-Exemplaren in Europa zu unterbinden und einen Vergleich herzustellen zwischen dem heiligen Qur’ān und Hitlers Buch „Mein Kampf“. Daher beschreibt er den Qur’ān als „faschistisch“, was ein Wort ist, welches bezeichnend ist für Gewalt und Härte. 

Allah hat diesen Filme machenden Abgeordneten erniedrigt, denn sein jämmerliches Werk ist angefüllt mit Lügen und Erfindungen. Die Menschen werden den Unterschied zwischen Wahrheit und Lüge erkennen, wenn sie den heiligen Qur’ān lesen und das, was über den Islam geschrieben wurde sowie über ihn, von den intelligenten Menschen seines eigenen Volkes. Dieser Film wird sie dazu motivieren, selbst zu lesen und zu forschen, inschaAllah, und vielleicht wird er ein Grund sein, dass viele von ihnen vor dem Irregehen bewahrt werden. 

Achtens: 

Die grundsätzliche Aussage des Films ist es, den Islam als eine terroristische und gewalttätige Religion darzustellen. Doch dies ist nicht mehr als ein Lügenmärchen. Der Islam ist die Religion der Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Er ist es, wodurch die Menschen anderer Religionen vor Ungerechtigkeit und Fehlverhalten ihrer Führer bewahrt wurden, wie es in Andalusien, Ägypten und anderen Ländern geschah, in denen die Menschen von anderen Gruppen schlecht behandelt wurden, einschließlich der Juden. 

Israel Wolfenson sagte: „Die kleineren Verluste, die die Juden im Hijaz erlitten, sind im Vergleich zu den Vorteilen, die sie mit dem Aufkommen des Islams erhielten, unbedeutend. Die muslimischen Eroberer retteten Tausende von Juden, die in den Ländern des Römischen Reiches verstreut und mit allen Arten der Verfolgung konfrontiert waren.“ 

Al-Yahūd wa-l-Tahāluf ma`a al-Aqwiya’ von Dr. Nu’mān ‘Abd al-Razzāq al-Sāmara’i, angeführt in einem Artikel von Professor Khālid Jūdah, al-Fāriq al-Insāni bayna Hadārat al-Islam wa Thaqāfat al-Gharb.  

Der Islam ist keine Religion, in der Demütigung akzeptiert wird, und der Jihād für Allah ist eines der Hauptprinzipien und eine der großartigsten Taten im Islam. Er ist vorgeschrieben, um die Muslime vor ihren Feinden zu beschützen, die Religion Allahs überall auf der Welt zu verbreiten sowie das Wort des Tauhīd (Göttliche Einheit). Es ist im Islam nicht so, dass die Menschen gezwungen werden, ihm beizutreten, denn eine der Bedingungen des Islams (als Muslim) ist Aufrichtigkeit, und wenn es keine Aufrichtigkeit gibt, dann ist jemand ein Heuchler in den Reihen der Muslime, und eine solche Eigenschaft ist unter seinen Anhängern nicht wünschenswert. Auf der anderen Seite sehen wir Priester und Mönche, die ihren Teil dazu beigetragen haben, die Menschen zur Annahme des Christentums in Europa und anderswo zu zwingen, und die Zahl der Menschen, die bei der Verfolgung dieses Ziels abgeschlachtet wurden, ist tatsächlich gewaltig. Historiker sagen, dass sie sich zwischen 7 und 15 Millionen bewegt. 

Ein weiterer offensichtlicher Fehler ist das Konzentrieren auf die Fehler einiger Muslime, die von muslimischen Gelehrten und Führern für das Töten unschuldiger Leute im Namen des Islams verurteilt wurden, wie es in einigen Ausschnitten des Films geschieht, die von den Bombenattentaten auf die Züge in London und Madrid handeln und Ähnliches. All dies wurden von muslimischen Gelehrten verurteilt, selbst wenn diese Taten eine Reaktion gegen Unterdrückung und Missstände waren. Zur selben Zeit ignorieren sie aber diejenigen, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg, in dessen Verlauf Abermillionen Menschen starben, abgeschlachtet wurden – 14 Millionen im 1. Weltkrieg und 55 Millionen im 2. Weltkrieg. Diese Kriege fanden nicht zwischen Muslimen und Christen statt, sondern die Nicht-Muslime fochten sie untereinander aus. Aber weder die in Japan durch die amerikanischen Atombomben getöteten Menschen noch die von den Amerikanern getöteten Indianer (Ureinwohner Amerikas) oder die ebenfalls von den Amerikanern getöteten Asiaten oder diejenigen, die durch die Kolonialisten und Besetzer starben, werden erwähnt. 

Sie ignorieren die Zerstörung und den Terrorismus der Kreuzritter in den muslimischen Ländern, sie ignorieren, was Amerika und seine Verbündeten heutzutage in Afghanistan und im Irak tun, was die Serben mit dem Segen der Priester in Bosnien taten, usw. Wenn es auch Dinge gibt, die vielleicht in Vergessenheit geraten, so kann doch niemals vergessen werden, was die Inquisition tat, insbesondere in Spanien. 

Gustave le Bon sagt in seinem Buch „Arabische Zivilisation“: „Ferdinand versprach, den Arabern Freiheit in der Religion und der Sprache zu gewähren, doch im Jahre 1499 begann die Verfolgung der Araber, welche für Jahrhunderte andauerte und welche nicht endete, bis die Araber aus Spanien vertrieben worden waren. Es nahm seinen Anfang damit, dass die Araber gezwungen wurden, sich taufen zu lassen. Dann ordnete die Inquisition an, dass viele derjenigen, die getauft worden waren, verbrannt wurden mit der Begründung, dass sie keine wahren Christen waren. Diese „Säuberung durch Feuer“ nahm langsam ihren Fortgang, denn es war nicht möglich, Millionen von Arabern auf einmal zu verbrennen. 

Der „fromme“ Kardinal von Toledo, der der Kopf der Inquisition war, befahl das Abschlagen der Köpfe all der Araber, die nicht Christen geworden waren, Männer, Frauen, alte Leute und Kinder. Der dominikanische Mönch Baleda war nicht der Ansicht, dass dies ausreichend war, und er riet dazu, dass die Araber, die Christen geworden waren, auch geköpft werden sollten, ebenso wie diejenigen, die Muslime geblieben waren. Sein Beweggrund dafür war, dass es unmöglich zu wissen war, ob der Glaube der Araber, die Christen geworden waren, aufrichtig war, sodass es zu bevorzugen sei, alle Araber mit dem Schwert zu töten, damit Gott zwischen ihnen im Jenseits richten und diejenigen, deren Christentum nicht aufrichtig war, zur Hölle senden konnte. 

Wir müssen gestehen, dass wir keine vergleichbaren Eroberer kennen, die für das unrechtmäßige Abschlachten wie das, das gegen die Muslime verübt wurde, verurteilt werden sollten!“ (Hadārat al-`Arab, S. 270-272). 

Jeder, der nun darüber nachdenkt, wird erkennen, dass die Terroristen Angehörige anderer Religionen sind, Christen, Juden, Hindus und Sikhs; er wird erkennen, dass die Muslime Opfer dieses Terrors sind. Wann werden die Schlafenden erwachen? Wann wird der Achtlose aufmerksam? 

Wir sagen zu diesem lügenden Abgeordneten, der uns auffordert, die terroristischen Seiten aus dem heiligen Qur’ān herauszureißen: Komm und lass uns sehen, was deine heilige Bibel über Terrorismus sagt. Wenn du ein Jude bist, der an das Alte Testament glaubt, dann schau was deinem Herrn zugeschrieben wird, als Er zu Moses im Deuteronomium 20:10, 16-17 sagte: „Wenn du vor eine Stadt ziehst, sie zu bestreiten, so sollst du ihr den Frieden anbieten… Aber in den Städten dieser Völker, die dir der Herr, dein Gott, zum Erbe geben wird, sollst du nichts leben lassen, was odem hat, sondern sollst sie verbannen, nämlich die Hethiter, Amoriter, Kanaaniter, Pheresiter, Heviter und Jebusiter, wie dir der Herr, dein Gott, geboten hat.“ Wenn du ein Christ bist und etwas vom Neuen Testament hören möchtest, dann sind im Folgenden einige Texte daraus. In Matthäus 10:34-36 wird berichtet, dass Jesus (Friede sei auf ihm) sagte: „Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen gegen seinen Vater und die Tochter gegen ihre Mutter und die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.“ 

Für weitere Informationen siehe al-Sayf bayna al-Qur’ān wa-l-Kitāb al-Muqaddas von Dr. Habīb `Abd al-Malik. 

Neuntens: 

Was die Muslime tun sollten, ist Folgendes: 

  1. Nicht Probleme in ihren eigenen Ländern verursachen, wie z. B. Demonstrationen, bei denen Eigentum zerstört oder Blut vergossen wird.

  2. Die Angelegenheit vor die Gelehrten und Weisen bringen, sodass diese sich damit auseinanderzusetzen können o. Ä.

  3. Sich darum bemühen, am Islam in Wort und Tat festzuhalten, was bedeutet, den Islam zu verbreiten und die Kuffār, die den Islam und die Muslime hassen, zu verärgern.

  4. Die Menschen mit Weisheit und Wissen zu Allah aufzurufen, Übersetzungen der ungefähren Bedeutung des Qur’āns sowie leicht verständliche islamische Bücher zu verteilen und dafür die Hilfe von vertrauenswürdigen islamischen Organisationen und Gelehrten erbitten. 

    Und Allah ist die Führung. 

    Islam Q&A


Die Weisheit hinter der Änderung des Evangeliums

Die Weisheit hinter der Änderung des Evangeliums 

Frage (Nr. 98280): 

Warum erlaubte Allah, gepriesen sei Er und erhaben, dass das Evangelium verändert wurde, wo Er doch in der Lage war, es zu beschützen? 

Wie lauten die Lehren, die die Muslime vor dem Propheten Muhammad (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) befolgten? 

Antwort: 

Alles Lob gebührt Allah. 

Erstens: 

Allah übertrug die Bewahrung der Torah und des Evangeliums ihren Gelehrten und Mönchen, basierend auf dem Beweis des Verses (ungefähre Bedeutung): Gewiss, Wir haben die Tora (Taurāh) hinabgesandt (zu Mūsa/Moses), in der Rechtleitung und Licht sind, womit die Propheten, die sich (Allah) ergeben hatten, für diejenigen, die dem Judentum angehören, walten, und so auch die Leute des Herrn und die Gelehrten, nach dem, was ihnen von der Schrift Allahs anvertraut worden war und worüber sie Zeugen waren. …“ (5:44). 

Allah garantierte nicht, sie zu bewahren, wie Er es im Falle des Qur’ān tat. Dafür gibt es eine Anzahl an Gründen: 

1.      Allah bestimmte den Qur’ān dazu, als ewiges Buch zu verbleiben und als Gesetz, welches bis zum Tag der Auferstehung bestehen bleibt. Allah sagt (ungefähre Bedeutung): „Und Wir haben zu dir (oh Muhammad) das Buch (den Qur’ān) mit der Wahrheit hinabgesandt, das zu bestätigen, was von dem Buch vor ihm (offenbart) war, und als Wächter (Muhaymin, vertrauenswürdig und als Zeuge) darüber. …“ (5:48). 

Es gibt keinen Grund, die vorherigen Bücher zu bewahren, insbesondere, da die Zeit des Qur’āns nah an der Zeit des Evangeliums war und zwischen ihnen lediglich 600 Jahre liegen. 

2.      Es war ein Test für diejenigen, denen das Buch gegeben wurde – würden sie ihre Aufgabe erfüllen und die Schriften bewahren? Würden sie an das glauben, was in ihnen steht? Würden sie dem Gesandten, dem ungebildeten Propheten, der in der Torah und im Evangelium erwähnt wird, folgen? Oder würden sie auf ihren Eigensinn beharren und verändern, verbergen und verfälschen? 

3.      Es war auch ein Test für alle Anhänger des Christentums bis zum Tag der Auferstehung. Sie können sehen, dass ihr Buch, an das sie glauben, nicht frei von Änderungen, Zweifeln und Unsicherheiten ist, und sie können sehen, dass das Buch des letzten Gesandten Muhammad (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) geschützt und auf so viele Arten übermittelt wurde, dass niemand an seiner Authentizität zweifeln kann. Dies fordert sie auf, an das deutliche Buch, den heiligen Qur’ān, zu glauben. 

Zweitens: 

Während der Zeit der Jāhiliyyah, vor dem Eintreffen des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) waren die Menschen Polytheisten (Muschrikūn) und Götzendiener und die meisten von ihnen hatten keine richtige Religion oder anständige Gesetze, außer einigen wenigen, die dem Weg des Messias (Friede sei auf ihm) folgten. Zu ihnen gehörten Waraqah ibn Naufal und einige Hanīfen, die der Religion Ibrāhīms folgten, die den Schirk, Götzen, Alkohol und Sittenlosigkeit verurteilten und sich vor Allah allein niederwarfen, dem Herrn der Welten, wie auch Zayd ibn `Amr ibn Nufayl, von dem in einer sahīh Überlieferung bei Bukhāri (#3614) berichtet wird, dass er sagte: „Ich werde nicht von dem essen, was ihr auf euren Altären aus Stein geschlachtet habt, und ich werde nicht von dem essen, über das nicht der Name Allahs genannt wurde.“ Er pflegte außerdem zu sagen: „Oh Quraysch, bei Allah, es gibt niemanden unter euch, der der Religion Ibrāhīms folgt außer mir.“ Er versuchte die Menschen davon abzuhalten, ihre Töchter lebendig zu begraben, und er sagte einem Mann, der seine Tochter töten wollte: „Töte sie nicht, ich werde sie finanziell unterstützen.“ Er nahm sie mit sich und als sie erwachsen war, sagte er zu ihrem Vater: „Wenn du es wünscht, dann gebe ich sie dir zurück, und wenn du es wünscht, dann unterstütze ich sie weiter.“ (Bukhāri #3616). 

Und Allah weiß es am besten. 

Islam Q&A


Existiert das Evangelium, das in Aramäisch geschrieben wurde, heute noch?

Existiert das Evangelium, das in Aramäisch geschrieben wurde, heute noch?

Frage (Nr. 85280): 

Existiert das Evangelium, das auf Aramäisch geschrieben wurde, auch heute noch und wo ist es? 

Antwort: 

Alles Lob gebührt Allah. 

Erstens: 

Forscher und Spezialisten auf dem Gebiet der Religionswissenschaft und der Geschichtswissenschaft sind unterschiedlicher Ansicht hinsichtlich der vom Gesandten `Isa ibn Maryam (Jesus, Sohn der Maria, Friede sei auf ihm) verwendeten Sprache. 

Die Forscher sind sich einig, dass Palästina zur Zeit von `Isa ein Mosaik war und dass seine Bevölkerung sich aus verschiedenen Nationen zusammensetzte und verschiedene Sprachen sprach. Es wurden im unterschiedlichen Ausmaße Hebräisch und Aramäisch in verschiedenen Dialekten verwendet, ebenso wie Griechisch und Latein. 

Doch es entstanden Unstimmigkeiten unter ihnen, als sie versuchten, die geographischen Grenzen für jede dieser Sprachen zu definieren, und als sie die charakteristischen Merkmale der Sprachen herausfinden und festlegen wollten, in welchem Ausmaß sie sich gegenseitig beeinflussten. 

Wenn wir über das Leben von Jesus in den vier Evangelien lesen, sehen wir, dass er verschiedene Gruppen von Menschen ansprach. Er richtete sich an die Bewohner unterschiedlicher Städte und Wüstenareale und er sprach die Angehörigen des höchsten Rates (Sanhedrim) an sowie die Lehrer des Gesetzes und diejenigen, die für den Tempel und die Betreuung der religiösen Angelegenheiten der Juden verantwortlich waren. Er richtete sich außerdem an den römischen Statthalter Palästinas, dessen Sprache Latein war. 

Zu den aramäischen Worten, die dem Messias im Evangelium zugeschrieben werden, gehören: 

„Eloi, Eloi, lama sabachthani? – was bedeutet: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Matthäus 27:46) 

„Er nahm sie bei der Hand und sagte zu ihr: Talitha koum! – was bedeutet: Kleines Mädchen, ich sage dir, steh auf!“ (Markus 5:41) 

„Jesus sagte zu ihr: `Maria`. Sie wandte sich ihm zu und schrie in Aramäisch auf: `Rabboni!` – was „Lehrer“ bedeutet.“ (Johannes 20:16) 

Es scheint, dass die Diskussion in ihrer Sprache war, denn aufgrund dieser unterschiedlichen Berichte gab es eine starke Meinungsverschiedenheit unter den Gelehrten und Forschern hinsichtlich der Sprache des Messias (Friede sei auf ihm). 

Ibn Taymiyah und ibn al-Qayyim waren der Ansicht, dass er in keiner anderen Sprache als Hebräisch sprach. Ibn Taymiyah sagte in al-Jawāb al-Sahīh (#3/75): „Der Messias was ein Hebräer und er sprach nichts anderes als Hebräisch.“ 

Und er sagte in #1/90: „Derjenige, der sagt, die Sprache des Messias sei Aramäisch oder Griechisch gewesen, der irrt sich.“ 

Einige von ihnen vertraten die Meinung, dass alle Beweise zeigen, dass der hauptsächliche Teil der Rede `Isas (Friede sei auf ihm) auf Aramäisch war, was die am meisten verbreitete Sprache unter den Menschen war. Er sprach außerdem in einem geringeren Ausmaß Hebräisch, die Sprache des Alten Testaments, und es scheint, dass er in Latein und Griechisch bewandert war. 

Siehe „Lughat al-Masīh `Isa ibn Maryam“ von Dr. `Abd al-Azīz Schahbar (S. 112, 113), herausgegeben in dem Buch Lughāt al-Rusul. 

Zweitens: 

Die Muslime sind verpflichtet, an das Evangelium (Injīl) zu glauben, welches Allah Seinem Propheten Jesus, dem Messias (Friede sei auf ihm), offenbarte. Wer dies leugnet ist ein Kāfir gemäß dem Konsens der Gelehrten.  

Allah sagt (ungefähre Bedeutung): „Und Wir ließen auf ihren Spuren ‘Isa (Jesus), den Sohn Maryams (Maria), folgen, das zu bestätigen, was von der Torah (Taurāh) vor ihm (offenbart) war; und Wir gaben ihm das Evangelium (Injīl), in dem Rechtleitung und Licht sind, und das zu bestätigen, was von der Tora vor ihm (offenbart) war, und als Rechtleitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen (al-Muttaqūn).“ (5:46). 

Unser Glaube an das Evangelium erfordert, dass wir auch daran glauben, dass es existiert und dass es vollständig offenbart worden ist. Wir glauben, dass alles, was von Allah gebracht wurde, wahr ist. 

Doch gibt es nichts im Islam, wodurch uns mitgeteilt wird, ob dieses Evangelium zur Zeit `Isas (Friede sei auf ihm) geschrieben und zusammengestellt wurde oder wer es schrieb oder wer es aufbewahrte und verbreitete oder ob der Messias es andere Menschen mündlich lehrte oder ob die Jünger es übermittelten und wer daran glaubte oder ob etwas davon niedergeschrieben wurde oder nicht. Dies sind Fragen, die wir heutzutage nicht sicher beantworten können, vielmehr streiten einige Forscher sogar ab, dass es überhaupt ein richtiges Evangelium gab, das in Form eines Buches zusammengetragen wurde, sondern es waren lediglich Worte, die übermittelt wurden. 

Der große Gelehrte al-Tāhir ibn `Aschūr sagt in al-Tahrīr wa-l-Tanwīr (#3/26), den Tafsīr der Sūrah Āl `Imrān kommentierend: „Bezüglich des Evangeliums, so ist dies der Name der Offenbarung, die zu `Isa (Friede sei auf ihm) entsandt wurde, und es wurde von seinen Gefährten zusammengestellt.“ 

Scheikh Ahmad Deedat (möge Allah ihm barmherzig sein) sagte: „Wir glauben aufrichtig daran, dass alles, was `Isa (Friede sei auf ihm) sagte, Offenbarung Allahs war, und dass es das Evangelium war und frohe Botschaft für die Kinder Israel. Doch während seines Lebens schrieb `Isa nicht ein einziges Wort nieder und er wies niemanden an, etwas aufzuschreiben.“ (Hal al-Kitāb al-Muqaddas Kalimat Allah – Ist die Bibel Gottes Wort [Ist the Bible God`s Word?], Seite 14).  

Doch es scheint, dass der Messias (Friede sei auf ihm) lesen und schreiben konnte. Dies kann den Worten Allahs entnommen werden (ungefähre Bedeutung): „Und Er (Allah) wird ihn (`Isa/Jesus) die Schrift, die Weisheit (al-Hikmah, d. h. die Sunnah, die fehlerlose Rede der Propheten), die Tora (Taurāh) und das Evangelium (Injīl) lehren.“ (3:48). 

Ibn Kathīr (möge Allah ihm barmherzig sein) sagte: „Es scheint, dass das, was hier mit „Schrift“ bezeichnet wird, „Schreiben“ bedeutet.“ (Tafsīr al-Qur`ān il-`Azīm #1/485). 

Doch wir haben keinen Beweis darüber, dass die Offenbarung zur Zeit `Isas (Friede sei auf ihm) niedergeschrieben wurde. Die Tatsache, dass das Evangelium im heiligen Qur`ān „ein Buch“ genannt wird, beweist nicht, dass es zu der Zeit, als es offenbart wurde, auf Seiten geschrieben wurde. Die Tatsache, dass es „ein Buch“ genannt wird, bezieht sich nur auf das, was bei Allah in al-Lauh al-Mahfūz ist, oder darauf, dass es etwas war, das geschrieben werden könnte. Das trifft auf den heiligen Qur`ān zu, daher nennt Allah ihn ein Buch. Vielmehr wurde er mündlich übermittelt ebenso wie er teilweise auf Häuten und Pergamenten aufgeschrieben wurde. Tatsächlich war er kein gesammeltes Buch bis zur Zeit von Abu Bakr al-Siddīq (möge Allah mit ihm zufrieden sein). Allah sagt (ungefähre Bedeutung): „Wenn Wir auf dich (oh Muhammad) ein Buch aus (beschriebenen) Blättern hinabgesandt hätten, so dass sie es mit ihren Händen befühlen (könnten), würden diejenigen, die ungläubig sind, dennoch sagen: `Das ist ja nur deutliche Zauberei.`“ (6:7). 

Al-Tāhir ibn `Aschūr sagte in seinem Kommentar zur Sūrah Maryam (19:30): „Die Schrift bezieht sich auf das Gesetz, welches gewöhnlich aufgeschrieben wird, damit es nicht Änderungen ausgesetzt ist. Das Wort „Schrift“ wird auf das Gesetz `Isas ebenso angewendet wie auf den Qur`ān.“ (Al-Tahrīr wa-l-Tanwīr #8/470). 

Ähnlich glauben die Christen nicht daran, dass es ein Buch gibt, das vom Messias geschrieben wurde oder von einem seiner Jünger während seiner Lebenszeit. 

Scheikh ibn Taymiyah (möge Allah ihm barmherzig sein) sagte: „Was das Evangelium anbelangt, welches sie in ihren Händen halten, so bestätigen sie, dass es nicht vom Messias (Friede sei auf ihm) geschrieben wurde und dass er es auch niemandem zur Niederschrift diktierte. Vielmehr schrieben sie es, nachdem der Messias erhoben wurde (in den Himmel).“ (al-Jawāb al-Sahīh #1/491). 

Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen der Offenbarung, die zu Mūsa entsandt wurde, und der Offenbarung, die zu `Isa entsandt wurde. Im heiligen Qur`ān gibt es die Bestätigung, dass erstere niedergeschrieben wurde, wie Allah sagt (ungefähre Bedeutung): „Und Wir schrieben ihm auf den Tafeln von allem eine Ermahnung und eine ausführliche Darlegung von allem. `So halte sie fest und befiehl deinem Volk, sich an das Schönste in ihnen zu halten! Ich werde euch die Wohnstätte der Frevler (al-Fāsiqūn) zeigen.`“ (7:145). 

Trotzdem erscheint es durch die Worte einiger muslimischer Gelehrter so, dass das richtige Evangelium zur Zeit des Messias (Friede sei auf ihm) zusammengetragen und niedergeschrieben wurde. Man kann dies in den Aussagen von ibn Hazm in al-Fisal und von ibn Taymiyah in al-Jawāb al-Sahīh finden. 

Ähnlich heißt es, dass das Wort „Evangelium“ (Injīl) für das gilt, was Allah dem Messias offenbarte, wie es im Markus-Evangelium 8:35 heißt: „wer sein Leben verliert um meinet- und des Evangeliums willen, der wird’s behalten“. 

Was die Evangelien anbelangt, die heutzutage existieren, so stellen sie nicht das richtige Evangelium dar, doch niemand kann abstreiten, dass sie einen großen Teil des Evangeliums enthalten, welches Allah dem Messias offenbarte.  

Ibn Taymiyah (möge Allah ihm barmherzig sein) sagte: „Diese vier Bücher, die sie das Evangelium nennen bzw. sie nennen jedes davon ein Evangelium, wurden geschrieben, nachdem der Messias in den Himmel erhoben wurde, doch sie sagen in ihnen nicht, dass sie das Wort Gottes sind oder dass der Messias sie von Gott erhielt. Vielmehr wurden in ihnen einige der Worte des Messias übermittelt sowie einige seiner Taten und Wunder. Sie sagten, dass sie nicht alles überlieferten, was sie von ihm hörten und sahen. Sie sind daher dem ähnlicher, was durch die Gelehrten des Hadīth, der Biographie und der Maghāzi Berichte (Berichte über die Feldzüge) von den Worten und Taten des Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm), die nicht zum Qur`ān gehören, überliefert wurde. Daher sind die Evangelien, die sie ihn ihren Händen halten, eher wie die Bücher der Sīrah und des Hadīth oder wie jene Bücher, selbst wenn die meisten von ihnen wahr sind.“ (al-Jawāb al-Sahīh 2/14). 

Siehe auch in der Antwort zu Frage Nr. 47516. 

Islam Q&A


Ist ein Muslim, der auf einem Friedhof der Ungläubigen begraben wird, ein Kāfir?

Er hat verheimlicht, dass er Muslim ist, und wurde auf einem Friedhof der Ungläubigen beerdigt. Ist er ein Kāfir?

  

Frage (Nr. 83471):

Angenommen, dass ein Christ Muslim wurde, es aber seiner Familie nicht erzählte. Nachdem er starb, begrub seine Familie ihn auf christliche Weise. Wie lautet der Rechtsspruch dazu? Starb er als Muslim oder als Kāfir?

Antwort:

Alles Lob gebührt Allah.

Du solltest als Erstes wissen, dass die Fuqaha’ der einstimmigen Meinung sind, dass es einem Muslim nicht erlaubt ist, auf einem Friedhof der Ungläubigen begraben zu werden oder einem Kāfir auf einem muslimischen Friedhof, außer im Notfall. Siehe al-Mawsū’ah al-Fiqhiyyah, 21/20; Ahkām al-Maqābir fi’l-Schari’ah al-Islamiyyah von Dr. ‘Abd-Allāh al-Suhaybāni, S. 231-232. 

Falls ein Muslim in einem Land der Ungläubigen stirbt, dann müssen seine Erben – oder wer von den Muslimen ihn sonst kennt – ihn in ein muslimisches Land bringen, damit er dort beerdigt werden kann.

Dies ist abhängig von den vorhandenen Möglichkeiten. Kann es nicht durchgeführt werden, dann darf er im Land der Ungläubigen begraben werden, jedoch nicht auf einem ihrer Friedhöfe. Siehe Ahkām al-Maqābir, S. 225-226. 

Scheikh al-Islam ibn Taymiyyah (möge Allah ihm barmherzig sein) sagte: „Dies ist wichtiger als sich zu Lebzeiten durch das Tragen anderer Kleidung u. Ä. von ihnen zu unterscheiden, denn es liegt eine Barmherzigkeit in den Friedhöfen der Muslime, wohingegen Strafe auf den Friedhöfen der Ungläubigen zu finden ist.“ (Al-Ikhtiyārāt, S. 94).

Die Situation, die du in deiner Frage beschreibst, trifft auf viele Muslime zu, deren Positionen in den Ländern der Ungläubigen schwach sind. Sie können weder in ein Land ausreisen, in dem sie den Islam offen und sicher praktizieren dürfen, noch können sie dies in dem Land tun, in dem sie leben, sei es aus Angst vor der Aggression ihrer eigenen Verwandten, wie im Falle deiner Frage, oder aus anderen Gründen. Diese Menschen werden entsprechend ihren Absichten auferstehen und das Urteil im Jenseits hängt von ihrem Glauben und ihren rechtschaffenen Taten ab und nicht von dem Land, in dem sie gestorben sind, oder von dem Grab, in dem sie begraben wurden. Es wurde von Jābir ibn `Abd-Allah überliefert, der sagte: „Ich hörte den Propheten (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) sagen: `Jeder wird in dem Zustand auferweckt, in dem er starb.“ (Muslim #2878).

Es wurde von Abu Hurayrah (möge Allah mit ihm zufrieden sein) überliefert, der sagte: „Der Gesandte Allahs (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) verrichtete das Totengebet und sagte: `Oh Allah, vergib unseren Lebenden und Toten, unseren Jungen und Alten, unseren Männern und Frauen, denjenigen, die anwesend sind und denjenigen, die abwesend sind. Oh Allah, wen von uns du leben lässt, den lasse im Islam leben und wen von uns du sterben lässt, den lasse im Glauben sterben. Oh Allah, verwehre uns nicht seine Belohnung und lasse uns nicht nach ihm in die Irre gehen.“ (Abu Dawud #3201; von al-Albāni in Sahīh Abi Dawud als sahīh eingestuft).

Scheikh Muhammad al-Salih al-`Uthaymīn (möge Allah ihm barmherzig sein) sagte: „Oh Allah, wen von uns du leben lässt, den lasse im Islam leben und wen von uns du sterben lässt, den lasse im Glauben sterben. – was das Leben anbelangt, so nannte er den Islam und damit ist die äußerliche Unterwerfung gemeint und was das Sterben anbelangt, so nannte der den Glauben (Imān), denn der Glauben ist besser und sein Sitz ist im Herzen und was zum Zeitpunkt des Todes und am Tag der Auferstehung zählt, ist das, was sich im Herzen befindet.“ Scharh Riyad al-Sālihīn (2/1200)

Scheikh al-Islam ibn Taymiyyah (möge Allah ihm barmherzig sein) wurde über das befragt, was einige Leute sagen, nämlich, dass Allah Engel hat, die die Menschen von den muslimischen zu den christlichen und jüdischen Friedhöfen verlegen und andersherum, mit dem Zweck, dass derjenige, der in Allahs Sicht einen schlechten Tod fand, obwohl er äußerlich ein Muslim war als er starb, oder er war ein Kitābi (ein Jude oder Christ), doch er hatte einen guten Tod und starb in Allahs Sicht als Muslim, obwohl er ein Kāfir zu sein schien, von den Engeln umgesetzt wird. Gibt es hierzu eine Überlieferung oder einen Beweis?

Er (möge Allah ihm barmherzig sein) sagte: „Die Körper werden nicht aus dem Grab fortbewegt, doch wir wissen, dass einige Leute, die, obwohl äußerlich Muslime, tatsächlich Heuchler sind, entweder Juden, Christen oder Apostaten. Wer so ist, wird am Tag der Auferstehung mit Seinesgleichen sein, denn Allah sagt (ungefähre Bedeutung): „… Versammelt (nun) diejenigen, die Unrecht getan haben, ihre Gattinnen und das, dem sie dienten“ (37:22), d. h., mit denen, die wie sie waren und Ihresgleichen.

Es gibt vielleicht einige, die wie Kuffār erschienen als sie starben, doch sie glaubten an Allah bevor das Röcheln des Todes ihre Kehlen erreichte. Es waren aber keine Gläubigen bei ihnen und sie verbargen es vor ihren Familien, entweder wegen des Erbrechts oder aus einem anderen Grund. Doch sie werden bei den Gläubigen sein, auch wenn sie mit den Kuffār begraben wurden.

Was den Bericht über die Engel, die sie verlegen, angeht, so habe ich niemals von so etwas gehört.“ (al-Fatāwa al-Kubra (3/27).

Und Allah weiß es am besten. 

Islam Q&A


Das Sagen von “Wir sind die Kinder Allahs”

Der Rechtsspruch für das Sagen von „Wir sind die Kinder Allahs“

 

Frage (Nr. 26728): 

Wie lautet das Urteil, wenn ein Muslim, basierend auf einem schwachen Hadīth, sagt: „Wir glauben, dass wir alle die Kinder von Allah sind“? 

Antwort: 

Alles Lob gebührt Allah. Der erwähnte Hadīth wurde von al-Bazzar und Abu Ya`la von Anas überliefert und besagt: „Die gesamte Menschheit ist abhängig von Allah und die am meisten geliebten von ihnen bei Allah sind diejenigen, die die ihren am meisten unterstützen.“ Dies ist ein sehr schwacher (da`īf jiddan) Hadīth, wie al-Albāni in Da`īf al-Jāmi’ #2946 sagt. 

Jeder Muslim, der sagt: „Wir glauben, dass wir alle die Kinder von Allah sind“, sollte darum gebeten werden zu erklären, was er damit meint, bevor irgendein Urteil über ihn gefällt wird. 

1.      Falls er damit eine metaphorische Bedeutung im Sinn hat, nämlich, dass die Menschen von Allah abhängig sind und er benutzt diesen Ausdruck für einen Zweck, der durch die Schari`ah erlaubt ist, wie z. B. um die Christen zu widerlegen, die sagen, dass der Messias der Sohn Gottes ist, dann ist nichts falsch daran, wenn er es nur vor den Christen macht und nur um sie auf ihren falschen Glauben hinzuweisen, doch er sollte ihn nicht vor anderen gebrauchen, da ansonsten Verwirrung und Missverständnisse entstehen könnten. Dies ist so, weil es eines der Mittel, um den christlichen Glauben hinsichtlich `Isa (Friede sei auf ihm) zu widerlegen, ist, die selben Ausdrücke zu verwenden, die in ihrem heiligen Buch (der Bibel) stehen und so zu beweisen, dass auch andere als „Söhne Gottes“ ebenso wie `Isa beschrieben werden, was deutlich beweist, dass das, was in den Texten des Evangeliums gemeint ist, nicht „Sohn“ im wörtlichen Sinn ist, wie es Paulus für Jesus beanspruchte, um die Menschen vom Glauben an die göttliche Einheit (Tauhīd) abirren zu lassen. Paulus gründete seine Argumentation auf der Verwirrung, die durch die Benutzung der Worte „Vater“ und „Sohn“ entstehen konnte. Im Folgenden einige der Bibeltexte, die als Widerlegung seiner Argumente genutzt werden können: 

Im Evangelium von Lukas sagte Jesus zu denjenigen, die an ihn glaubten: „Sie sind wie Engel. Sie sind Gottes Kinder seit sie Kinder der Auferstehung sind.“ (Lukas 20:36) 

Und im Buch Isaja: „Bringt Meine Söhne zurück von Afar und meine Töchter vom Ende der Welt.“ (Isaja 43:6) 

Und aus dem Matthäus Evangelium stammen die folgenden Worte, die der Messias zu seinen Schülern gesagt haben soll und wodurch Gott als der Vater beschrieben wird: „Wenn ihr es tut, werdet ihr keine Belohnung von eurem Vater im Himmel erhalten.“ (Matthäus 6:1) 

Im Lukas Evangelium: „Wenn ihr betet, sagt: Oh Vater, Der Du bist im Himmel…“ (Lukas 11:2) 

Im Johannes Evangelium: „Ich kehre zurück zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.“ (Johannes 20:17) 

Die Christen sagen nicht, dass die Engel, die Kinder Israel und die Jünger Söhne Gottes im wörtlichen Sinne waren oder dass Gott ihr Vater im wörtlichen Sinne war, vielmehr interpretieren sie dies in einem übertragenen Sinn, d. h. dass Er dadurch für sie ein Vater ist, dass Er sie segnet, freundlich zu ihnen ist, sie beschützt und Sich um sie sorgt und sie sind Seine Kinder, weil sie Ihm dienen, Ihn brauchen und von Ihm abhängig sind. 

Dies demonstriert die Falschheit ihres Verständnisses von `Isa als Sohn Gottes, begründet durch ein Argument, das auf einigen Texten basiert, die sagen, er sei der Sohn Gottes. 

2.      Falls er damit meint, dass alle Menschen die Kinder von Allah sind, wie `Isa der Sohn Allahs gemäß dem christlichen Glauben ist, dann ist dies Kufr (Unglauben), der schlimmer ist als der Kufr der Christen. 

3.      Falls er damit meint, dass wir alle die Kinder Allahs sind oder von Ihm abhängig, ohne Unterschied zwischen Muslimen und Kuffār, und wenn er meint, dass die Juden, Christen und Götzendiener keine Kuffār sind, dann ist dies Riddah oder Apostasie vom Islam, denn wer daran zweifelt, dass die Juden und Christen Kuffār sind oder ihre Religionen anerkennt, der ist ein Kāfir gemäß dem Konsens der Gelehrten. 

4.      Falls er meint, dadurch das Wort „Bruder“ für Juden und Christen rechtfertigen zu können, denn wir sind alle Kinder Allahs, so ist dies falsch, denn es gibt keine Bruderschaft zwischen den Gläubigen und den Ungläubigen. Der Hadīith (den manche dahingehend interpretieren, dass alle Menschen Brüder sind) ist als nicht sahīh bewiesen worden. Selbst wenn er sahīh wäre, könnte er nicht auf diese Weise interpretiert werden.  

Wir müssen vorsichtig im Umgang mit verwirrenden Worten sein, die die Ursache dafür sein können, dass eine Person etwas tut, das haraam ist, oder dass die Leute schlecht von ihr denken könnten, insbesondere mit Worten, die mit der Einheit Allahs (Tauhīd) zu tun haben und mit Seiner Einzigartigkeit und mit Seinen Attributen. Denn die Rechte Allahs haben Vorrang und müssen beachtet werden und wir müssen alles, was sie beeinträchtigen könnte, vermeiden, besonders, wenn diese Worte von den Juden benutzt werden und Allah sie im Qur`ān im Kontext mit einer Verurteilung verwendet.  

„Die Juden und Christen sagen: „Wir sind Allahs Söhne und Seine Lieblinge.” Sag: Warum bestraft Er euch dann für eure Sünden? Nein! Vielmehr seid ihr menschliche Wesen von denen, die Er erschaffen hat.“ (5:18, ungefähre Bedeutung) 

Und Allah weiß es am besten. 

Islam Q&A


Warum bist du Muslim geworden?

Die Antwort auf die Frage: „Warum bist du Muslim geworden?“ 

 

Frage (Nr. 103524): 

Wie sollte man auf die Frage, warum man Muslim geworden ist, antworten? 

Antwort: 

Alles Lob gebührt Allah. 

1.      Wir bitten Allah darum, deinen Islam zu akzeptieren und dich standhaft im Festhalten an der Wahrheit zu machen und dich zu dem zu leiten, was Er liebt und was Ihm gefällt. Du musst dir vor Augen führen, dass du dem rechten Weg folgst und dass der Islam die Religion der gesunden menschlichen Veranlagung ist (al-Fitrah), die Religion der Sicherheit und der Zufriedenheit. Dies wird von jedem verstanden, der zu dieser großartigen Religion gehört, doch am meisten von denjenigen, die in der Dunkelheit der Ignoranz, des Irrwegs und des Unglaubens irrten. Derjenige, der die Schahādatayn ausspricht, fühlt etwas in seinem Herzen, das nicht beschrieben werden kann. Daher werden viele von ihnen von Tränen der Freude und des Glücks übermannt. Unzweifelhaft hat Allah dem Islam Geschmack gegeben und dem Glauben Süße. Dies ist es, was in den Texten unserer Religion bestätigt wird. Dieser Geschmack und diese Süße werden von jedem gekostet, der an Allah als seinen Herrn glaubt, an den Islam als seine Religion und an Muhammad (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) als seinen Propheten. 

2.      Derjenige, den Allah dadurch ehrt, dass Er ihn zum Islam rechtleitet, kann Gründe für seine Konvertierung haben, die kein anderer hat, und er kann Aspekten Beachtung schenken, die kein anderer beachtet. Dies ist durch die Großartigkeit dieser Religion begründet und durch die vielen Aspekte des Guten in ihr sowie der Tatsache, dass sie für alle Menschen gedacht ist, für alle Regionen und Kulturen. Daher kann eine Person, die dieser schönen Religion beitritt, Gründe dafür nennen, die sonst niemand erwähnt – doch jede Antwort ist eine korrekte Antwort, die der Realität entspricht sowie der Realität des Islams an sich. Du kannst einige der Antworten lesen und davon profitieren. Wir würden von dir gern deine eigenen Gefühle erfahren und den Grund, warum du dieser Religion beigetreten bist, denn dadurch erfahren wir etwas über deine Situation und du bist am besten geeignet, um das auszudrücken.
Es gibt keinen Grund, warum wir nicht einige der Gründe nennen sollten, warum andere Menschen Muslime geworden sind; vielleicht gibt es zwischen ihnen und dir etwas Gemeinsames: 

-               Ein Beduine wurde gefragt: „Warum wurdest du Muslim?“ Er sagte: „Ich habe niemals irgendein Wort oder eine Tat gesehen, die der Verstand als gut empfunden hat oder die das gesunde menschliche Empfinden (al-Fitrah) als richtig bestätigte, außer wenn der Islam es empfiehlt und der Herr der Herrlichkeit es erlaubt. Und ich habe niemals etwas gesehen, das der Verstand als schlecht empfand und das gesunde menschliche Empfinden als falsch bestätigte, außer wenn Allah es Seinen Dienern verboten hat.“

-               Robert Dixon, der Vorsitzende der amerikanischen Anwaltsvereinigung, sagte: „Meine Antwort an denjenigen, der mich fragt, warum ich Muslim wurde, lautet wie folgt: Der Islam ist die Religion des Monotheismus, des Glücks, des Seelenfriedens und des würdevollen Lebens, wenn ich mich daran halte und seinen Lehren entsprechend lebe. Es ist die Religion göttlicher Gerechtigkeit.“

-               Muhammad Asad, der österreichische Politiker und Autor, sagte: „Es war nicht eine bestimmte Lehre, die mich anzog, sonder die gesamte wundervolle zusammenhängende Struktur moralischer Lehren und deren praktischer Anwendung im tatsächlichen Leben.“

-               Sylvie Fawzy, eine französische Frau, die Muslima wurde, sagte: „Im Islam fand ich die Art zu leben, die alle Fragen beantwortet und das Leben eines Menschen auf eine Weise regelt, von der er profitiert und die seiner Natur angemessen ist, hinsichtlich seiner Kleidung, seines Essens, seiner Arbeit, seiner Heirat, seiner Entscheidungen im Leben und seiner Beziehung zu anderen. Daher ist es keine Überraschung, dass derjenige, der am Islam festhält, sich zufrieden und sicher fühlt, was meiner Meinung nach die wichtigsten Faktoren im Leben eines Menschen sind.“

-               Umm `Abd al-Malik, eine amerikanische Muslima, sagte: „Ich war überrascht über die Art, auf die der Islam den Status der Eltern erhöht.“

-               Scheikh Muhammad ibn Ibrahim (möge Allah ihm barmherzig sein) sagte: „Ein indischer Philosoph studierte die Geschichte aller Religionen und er erstellte eine unabhängige, neutrale Studie. Er studierte das Christentum sehr ausführlich aufgrund der Macht, des Einflusses und der Bekanntheit auf dem Gebiet der Geisteswissenschaften und im industriellen Bereich der Nationen, die beanspruchen christlich zu sein. Dann untersuchte er den Islam und erkannte, dass es die wahre Religion ist. Er wurde Muslim und schrieb ein Buch auf Englisch, dessen Titel lautet: „Warum ich Muslim wurde“, in dem er beschreibt, was er am Islam gegenüber anderen Religionen als vorteilhaft betrachtete. Zu den wichtigsten Vorteilen gehört folgendes: „Der Islam ist die einzige Religion, die eine wahre, erhalten gebliebene Geschichte vorweist. Derjenige, der ihr folgt, weiß, dass dies die Religion ist, die von Muhammad ibn `Abd-Allah gebracht wurde, dem analphabetischen arabischen Propheten, der in Madinah al-Munawwarah in Saudi Arabien begraben liegt.“ Er war erstaunt darüber, dass man es in Europa erlaubte, einer Religion zu folgen, die denjenigen, nach dem sie benannt wurde, vom Status eines Menschen zu einem Gott erhob, obwohl doch von seiner Geschichte fast nichts bekannt ist. Der Ursprung der vier Evangelien ist nicht bewiesen und ihre Daten und Autoren sind nicht sicher bekannt. Sie erwähnen nur wenige Ereignisse der Geschichte des Christus, die – wie sie sagen – innerhalb weniger Tage stattgefunden haben und sie erwähnen nichts weiter über das Aufwachsen dieses Mannes, seine Erziehung, Kindheit oder Jugend. Doch Allah bestimmt, was Er will.” (Fatāwa al-Scheikh Muhammad ibn Ibrahim (1/48).

-               Yusuf Khattab, der vom Judentum zum Islam konvertierte, sagte, als er gefragt wurde, warum er Muslim wurde: „Weil der Islam die Religion des Monotheismus ist. Ich habe viel darüber gelesen und letztendlich  war ich überzeugt, dass es der Weg ins Paradies ist. Es gibt viele Worte, die so zusammengefasst werden können, dass der Islam die Religion der natürlichen menschlichen Veranlagung (al-Fitrah) ist, der Sicherheit, des Glücks, der weisen Regeln und erhabenen Moral. Wer den Islam mit etwas anderem vergleicht, verdrehten Religionen oder von Menschen gemachten Systemen und Gesetzen, wird deutlich den Unterschied sehen und es gibt keinen Raum für einen tatsächlichen Vergleich.“

-               Mary Watson, eine amerikanische Frau mit drei akademischen Abschlüssen, unter anderem in Theologie, beschreibt den Moment, in dem das Licht des Glaubens in ihr Herz fiel, folgendermaßen: „Ich fühlte eines Nacht, als ich in meinem Bett lag und dabei war einzuschlafen, dass etwas Merkwürdiges in meinem Herzen war. Ich setzte mich auf und sagte: Oh Herr, ich glaube an Dich allein und ich sprach die Schahādah aus. Danach fühlte ich, wie Frieden und Ruhe meinen gesamten Körper umhüllten. Alles Lob gebührt Allah für den Islam; ich habe diesen Tag niemals bereut, den ich als den Tag meiner Geburt betrachte.“ 

Wir empfehlen dir, das Buch „Islam and the World“ zu lesen; „The Rise and Decline of Muslims and its Effect on Mankind” von Scheikh Abul Hasan al-Nadvi und “Islam at the Crossroads and The Road to Makkah” von Prof. Muhammad Asad. Alle drei Bücher sind auf Englisch erhältlich. Wir raten dir außerdem, wahre Geschichten von Menschen zu lesen, die zum rechten Pfad geleitet wurden und Allah folgen. Diese Geschichten erklären, wie sie rechtgeleitet wurden und was ihre ersten Schritte zum Islam waren.

Wir bitten Allah darum, uns im Festhalten an der Wahrheit standhaft sein zu lassen und uns beim Streben nach nützlichem Wissen und beim Verrichten guter Taten zu helfen.  Und Allah ist die Quelle der Stärke. 

Islam Q&A